Kirchenchor Forbach-Gausbach

Wir sind der kath. Kirchenchor Forbach-Gausbach und nennen uns so, seit der Auflösung des Kirchenchors Gausbach und dem Eintritt ettlicher Sänger in den Forbacher Chor im Jahr 2010.  Wir sind 29 Sängerinnen und Sänger, meist älteren Datums und jeder, der Freude und Begeisterung für die Kirchenmusik und das Singen allgemein mitbringen kann, ist herzlich willkommen.

Nun singen wir zu den jeweiligen Hochfesten wie Weihnachten, Ostern, Patrozinien, etc. in beiden Pfarrgemeinden.  Bei unserem alljährlichen Abendlob an Dreikönig, welches wir gemeinsam mit dem Kirchenchor Weisenbach-Au gestalten wechseln wir zwischen den Kirchen in Weisenbach, Gausbach und Forbach ab.

Unser letzter „Auftritt“ war angefangen am Gründonnerstag, Karfreitagsliturgie, abends das Passionskonzert mit dem Musikverein Forbach, dann die Osternachtsfeier am Karsamstag, Ostersonntaghochamt in Forbach und Ostermontaghochamt in Gausbach. Dafür, wie für alle anderen kirchlichen Ereignisse benötigen wir intensive Proben. Unser Probentag ist Mittwochabend im Josefshaus zwischen 20 Uhr und 21.30 Uhr und wenn es kurz vor dem jeweiligen Feiertag ist, findet zusätzlich Samstags eine Generalprobe statt, häufig auch mit den dazu gehörigen Musikern bei der Messe. Das sind dann Streicher und Cello.

Unsere nächsten „Auftritte“ sind an Christi Himmelfahrt, Pfingsten, Fronleichnam mit der SE, das Priesterjubiläum von Pfr.Merkel und die Patrozinien in Forbach und Gausbach. Danach ist Mitte Juli und wir machen erst mal Sommerpause bis 14. September. Danach machen wir unseren Jahresausflug, dieses Jahr fahren wir nach Speyer und danach folgen weitere Kirchenfeste.

Wir haben eine Vorstandschaft von 4 Personen, Vorstand, Stellvertreter, Kassier und Schriftführerin, dazu kommt der Chorrat mit einem Vertreter je Stimme (Sopran, Alt, Tenor, Bass), die Chorleiterin Lenchen Kneisch und der Notenwart.

Vorsitzende und Ansprechpartnerin für Sie ist Andrea Kysely, Tel.07228/950836.

Luzia Siegel und Rudi Jehnes ausgezeichnet

von links: Eberhard Feber, Lucia Siegel, Rudi Jehnes, Andrea Kysely, Pfarrer Hugo Merkelvon links: Eberhard Feber, Lucia Siegel, Rudi Jehnes, Andrea Kysely, Pfarrer Hugo Merkel
von links: Eberhard Feber, Lucia Siegel, Rudi Jehnes, Andrea Kysely, Pfarrer Hugo Merkel

 Kirchenchor schaut zufrieden auf das Jubiläumsjahr

Luzia Siegel und Rudi Jehnes ausgezeichnet

50 Jahre singt Luzia Siegel, und damit länger als statistische zwei Generationen, im Sopran des Kirchenchores Forbach und Rudi Jehnes als Tenor zuerst viele Jahre im Kirchenchor Gausbach und seit der Fusion auch im Kirchenchor Forbach-Gausbach nun insgesamt 25 Jahre. Als Stützen des Kirchenchores wurden die beiden langjährigen Sänger in der Jahreshauptversammlung des Kirchenchores seitens der Chorleitung und auch durch den Cäcilienverband (den Dachverband der Kirchenchöre) für diese Leistung ausgezeichnet.

Hauptthema der Jahreshauptversammlung war der gemeinsam mit dem Kirchenchor Langenbrand vorbereitete  Festgottesdienst zu den
Jubiläen der beiden Chöre. Schriftführerin Gertrud Wunsch berichtete aber auch von insgesamt 19 kirchlichen Auftritten und 2 Anlässen mehr im privaten Rahmen, bei denen die rund 30 Sänger und Sängerinnen des Kirchenchores Forbach-Gausbach und ihre Chorleiterin Lenchen Kneisch gefordert waren. Den Dank des Chores für die vertrauensvolle Zusammenarbeit drückte Vorständin Andrea Kysely mit Blumen
für Lenchen Kneisch aus. Kassier Bertold Wunsch berichtete von einer guten Kassensituation. Chorleiterin Lenchen Kneisch dankte allen Sängern, vor allem für die zusätzlichen Proben im Jubiläumsjahr und der Schola für den wöchentlichen Dienst im Sonntagsgottesdienst, sowie Notenwart Otto Steinhart. Mit einer Gedenkminute gedachte der Chor dem im letzten Jahr verstorbenen ehemaligen Vorstand Rudolf Mayer. Der zweite Vorsitzende und lange Wegbegleiter im Kichenchor Gausbach, Eberhard Feber, lies die sängerische Laufbahn von Rudi Jehnes, der über 20 Jahre im Kirchenchor Gausbach und jetzt im gemeinsam Chor
Forbach-Gausbach singt, Revue passieren: „Der Rudi war von Anfang an ein sehr wertvoller Tenorsänger." Seinen Worten schloss sich Vorständin Andrea Kysely an, bevor sie sich mit herzlichen Worten für die 50 Jahre bedankte, die Luzia Siegel, die dem Kirchenchor schon mit 14 Jahren beitrat, bedankte, denn sie sei selbst aus Hügelsheim, wo sie vier Jahre wohnte, wenn irgend möglich regelmäßig zur Chorprobe nach Forbach gefahren. Für den Cäcilienverband und in Vertretung für den erkrankten Präses Pfarrer Holler, überreichte Pfarrer Hugo Merkel den beiden Geehrten je eine Urkunde des Verbandes, von Diozösanpräses Wolfgang
Gaber, den der Chor als Festprediger beim Jubiläumsgottesdienst kennengelernt hatte. Pfarrer Merkel bedankte sich bei allen Sängerinnen und Sängern: „Schön, dass in der Musik die Sehnsucht nach Harmonie und Vollendung erfahrbar wird! Dieser Aufbruch wird in der musica sacra erlebbar." Er beklagte die Bürokratisierungswut, die auch vor kirchlichen Einrichtungen nicht Halt macht: „Der Mensch ist und sollte der Mittelpunkt der Kirche sein und nicht die Strukturen!" Auch der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Klaus Mungenast berichtete vom langwierigen Procedere bei der Renovierung des Kirchengewölbes in Rt.
Johannes, was „hoffentlich im nächsten Jahr vergeben wird." Auch die Orgel in der Forbacher Kirche muss dringend saniert werden, denn es wurde sehr viel mangelhaftes Nachkriegsmaterial verbaut. „Wenn wir 2014 noch rund 10.000 Euro investieren, kann die Orgel vielleicht noch 10 bis 15 Jahre bespielt werden, aber sie wird ein Sorgenkind werden." Die Luftwege seien das Hauptsproblem und auch der Luftdruck beträgt mit 40 Millibar nur die Hälfte der ursprünglichen Leistung. Er berichtete außerdem von dem wegen der Bürokratie schwierigen Vorgehen zur Verschmelzung der Seelsorgeeinheit zu einer PFarreri zum 1. Januar 2015. Allerdings beruhigte er die Befürchtung, dass damit das Vermögen der Gemeinden gleichmäßig verteilt werden soll: „Das Vermögen der einzelnen
Pfarrgemeinden bleibt auch dort." Wie das aber genau geregelt werden soll, sei noch nicht bekannt, man warte noch auf genaue Anweisungen aus Freiburg. Eine Multivisionsschow, die Rudi Jehnes vom Festgottesdienst zum Jubiläum zusammengestellt hatte, rundete den Abend perfekt ab und die Chorleitung wurde beauftragt, gemeinsam mit dem Kirchenchor Langenbrand für das nächste Jahr einen gemeinsamen Ausflug nach Freiburg zu organisieren, denn der Chor möchte gerne auf die Einladung von Diozösanpräses Wolfgang Gaber im Freiburger Münster eine Messe musikalisch bereichern.



Spende für Schulbildung in Uganda übergeben

 „Kommen Sie uns bald wieder besuchen!" Die Vorsitzende des Kirchenchores Forbach-Gausbach Andrea Kysely und ihr Stellvertreter Eberhard Feber freuten sich wie viele andere Gemeindemitglieder der kath. Seelsorge-Einheit Forbach-Weisenbach über den engagierten Theologen Prof. John Kiggundu aus Uganda, der Pfarrer Thomas Holler und Amtsbruder Hugo Merkel über die Weihnachtsfeiertage unterstützt hat.   

Ausbildungsprojekte von Prof. Kiggundu werden von großer Spendenbereitschaft getragen

Seit Jahren fördert Prof. John Kiggundu in  seiner Heimat Uganda Jugendliche, die ansonsten nicht die finanziellen Mittel hätten, die Schule oder gar eine Universität zu besuchen. Dieses Projekt unterstützen nicht nur viele Privatspender und Vereine in der Seelsorgeeinheit, wie der Kirchenchor Forbach-Gausbach mit seinem Spendenanteil aus dem musikalischen Abendlob vom Dreikönigstag, auch die Kollekte mit über 2000 Euro von den vier Gottesdiensten am vergangenen Sonntag ging an den Theologieprofessor und seine Schützlinge, die mit dem Geld aus Deutschland nun gesichert zur Schule gehen können.

Prof. John Kiggundu hatte seinen Amtsbruder Pfarrer Holler über die Weihnachtsfeiertage in der Seelsorgeeinheit Forbach-Weisenbach unterstützt, da er zur Zeit Semesterferien hat und in Uganda keine eigene Pfarrei betreuen muss.  Am Mittwoch wird sich Prof. Kiggundu dann wieder auf seinen langen Heimweg machen, fast einen ganzen Tag benötigt er, wenn er nicht auf die teuren No-Stop-Flüge zurückgreifen will,  bis in seine Heimat. „Bei uns ist der Schulbeginn allerdings anders als hier: unsere Schüler freuen sich, wenn die Schule wieder losgeht!" erzählt er.  Ob und wann Prof. Kiggundu wieder ins Murgtal kommt, ist noch nicht ganz sicher, aber er denkt bereits darüber nach, die Osterfeiertage hier zu verbringen.  

Von Katharina Vogt

Mit freundlicher Genehmigung des BT

 
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