Au im Murgtal, Filialkirche Maria Königin

Maria Königin Au im Murgtal
Maria Königin Au im Murgtal

Baugeschichte der Filialkirche

Die Gemeinde Au erhielt im Jahr 1912 ihren eigenen Friedhof mit Kapelle. Erst im Jahr 1955, nachdem vom Erzbischöflichen Ordinariat in Freiburg die Genehmigung für einen Kirchenbau erfolgte, entstand die Filialkirche Maria Königin. Bauherr war die Gemeinde Au, die zu dieser Zeit 600 „Seelen“ zählte.Die Pläne des Erzbischöflichen Bauamtes in abgeänderter Form, aber fast ursprünglicher Größe wurden in einer Sitzung von allen Teilnehmern gebilligt und unterzeichnet.

Es handelt sich um einen sachlichen Saalbau mit einem Seitenschiff und Turm, in dem sich ein Glockenspiel befindet. Die Westfassade nimmt mit ihrem dreieckigen Giebelfeld klassizistische Anleihen. Das Eingangsportal wird durch ein großformatiges Mosaik mit einer Darstellung der Himmelskönigin geschmückt. Im Chor befinden sich die farbigen Fenster und das Krönungsbild. Im Jahre 1956 weihte der Geistliche Rat Dekan Höfler die von der Firma Holtzmann gestifteten Kirchenglocken auf dem Auer Kirchplatz.

Am 16. September 1956 erhielt die Kirche „Maria Königin“ durch Bischof Augustin Olbert aus Tsingtau, ihre Weihe. Am 29. Juni 1988 ging die Kirche in das Eigentum der Pfarrgemeinde über. Das Kirchenpatrozinium mit Prozession findet jährlich im Monat Mai statt.

 
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