Senioren

Das Altenwerk der Erzdiözese Freiburg ist seit 40 Jahren eine Initiative älterer Menschen, die derzeit in 779 Pfarrgemeinden der Erzdiözese Freiburg, in Dekanaten, regionalen Arbeitsgemeinschaften und auf Diözesanebene tätig ist. Das Altenwerk fördert auf vielfältige Weise die Mitbeteiligung Älterer in Gesellschaft und Kirche, die Lebens-Ermutigung durch den Glauben, Orte der Begegnung, Bildung und Beratung, die Solidarität zwischen Jung und Alt und den Einsatz für hilfsbedürftige ältere Menschen. In unserer Seelsorgeeinheit gibt es drei Gruppen des Altenwerks, nämlich in Forbach-Gausbach, Langenbrand und Weisenbach-Au.

Forbach - Gausbach

 

„Wollen lebenswerte Gemeinde sein"

Neugegründeter Seniorenrat soll vorhandene Angebote ergänzen und bündeln

Ein neugegründeter Se­niorenrat soll die Seniorenarbeit in der Gemeinde Forbach künftig besser koor­dinieren, also vorhandene Veranstaltun­gen und Angebote bündeln und bei Be­darf ergänzen. Zur Gründungsver­sammlung hatten am Donnerstagabend die politische Gemeinde sowie die ka­tholische und die evangelische Kirchen­gemeinde in die Murghalle eingeladen. Spontan erklärten sich zwölf Anwe­sende bereit, beim Seniorenrat mitzu­wirken: Albert Fritz, Bruni Merkel, Manfred Roll, Sibylla Bauer, Margot Stößer, Günther Lang, Hartwig Sieg­warth, Margot Geyer, Antonie Dieterle, Siegrid Dieterle und Lothar Dieterle. Als erster Schritt soll ein Jahresplan mit allen Veranstaltungen für Senioren er­stellt und zusätzlichen Bedarf abgefragt werden. „Es ist ein Thema, das nicht nur die po­litische Gemeinde interessieren sollte", erklärte Bürgermeister Kuno Kußmann. Erfreut zeigte sich der Bürgermeister, dass er zwei Neubürger begrüßen konn­te, die nach Forbach gezogen sind, um hier ihren dritten Lebensabschnitt zu verbringen. Eigenständig so lange wie möglich in den heimischen vier Wänden den Lebensabend zu verbringen, das sei auch das Hauptziel der hier lebenden Senioren, so Kußmann. Aufgrund des stimmigen Angebots funktioniere dies, eine wichtige Aufgabe übernehme dabei die Katholische Sozialstation. „Wir wol­len eine lebens- und liebenswerte Ge­meinde sein", betonte Kußmann. Von der politischen Gemeinde unterstützt wird das neue Angebot „Begleitetes Wohnen" zu Hause. Und auch der neue Seniorenrat solle dazu beitragen: „Wir wollen ähnlich, wie es in anderen Ge­meinden funktioniert, einen Kreis bil­den: ortsteil- und kirchenübergreifend." An den demografischen Wandel, die Bevölkerung wird älter, die jungen Men­schen ziehen aus dem Murgtal weg, erin­nerte Pfarrer Thomas Holler. Als positi­ves Beispiel nannte er das Altenwerk Langenbrand, wo sich eine Gruppe von fünf Frauen fand, im Auftrag die Arbeit mit einem neuen Profil weiter zu führen. Aktuell ist das Katholische Altenwerk Forbach auf der Suche nach Helfern, ab März steht die Organisation ohne Lei­tungsteam da. „Ein Paradebeispiel, dass es ein Bedürfnis gibt", verwies Pfarrer Holler auf die große Resonanz der Al­tennachmittage. Gemeinderat Albert Fritz erklärte sich spontan bereit, das Programm zu organisieren. Für die Be­wirtung werden weitere Helfer gesucht. Der Seniorenrat soll keine zusätzliche Verwaltung aufbauen, sondern die vor­handenen Strukturen nutzen, formu­lierte Pfarrer Holler. Erste Aufgaben­stellung: Die Darstellung der für Senio­ren in der Großgemeinde Forbach ange­botenen Veranstaltungen und Angebote in einem Jahreskalender. Sollten darü­ber hinaus vorhandenen Bedürfnisse nicht abgedeckt sein, könnte der Senio­renrat als zusätzliches „Standbein" neue Angebote entwickeln, um Lücken zu schließen. Als Beispiele für funktionierende Se­niorenarbeit wurden die Seniorentreffen in Hundsbach genannt. Der seit sechs Jahren bestehende Generationentreff im Kernort läuft dagegen aus, berichtete die Initiatorin Jutta Gernsbeck. In den Räumen in der Murghalle gab es unter anderem ein Café für ältere Mitbürger und Krabbelgruppen. Die Teilnehmer sind jedoch altersmäßig aus den Ange­boten „herausgewachsen" beziehungs­weise aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage, die Treffen zu besuchen. Da andere Angebote in der Gemeinde vorhanden seien, entstehe hier kein Vakuum, so die Einschätzung von Jutta Gernsbeck.

von Georg Keller



Langenbrand

Logo des AltenwerksLogo des Altenwerks
Logo des Altenwerks
Die Langenbrander Seniorinnen und Senioren sind vom katholischen Altenwerk zu monatlichen Treffen in die beiden ortsansässigen Gasthäuser (jeweils im Wechsel im "Ochsen" oder im "Murgtäler Hof") eingeladen. In der Fastenzeit gestaltet das Altenwerk einen Besinnungsnachmittag, außerdem einen größeren Jahresausflug. Die Termine des Altenwerks werden im wöchentlichen Pfarrblatt bekannt gegeben. Ansprechpartner des Altenwerks in Langenbrand sind Sibylla Bauer Tel. 07228/ 3182 und Renate Wörner Tel. 07228/ 1744 
 
Tagesimpuls - Erzabtei Beuron
Prävention Kontaktadressen
Schutzkonzept der Kirchengemeinde Forbach-Weisenbach
Meldungen der Erzdiözese Freiburg