Beichte

Liebe Mitchristen, jeder Mensch hat Schwächen und Fehler, jeder kann schuldig werden, wenn er Unrecht tut oder anderen etwas schuldig bleibt. Wer sich mit Gott und den Mitmenschen versöhnen will, ist herzlich eingeladen, zur Beichte zu kommen und einen Neuanfang zu machen.

Durch die Beichte empfängt ein Mensch Gottes Vergebung und es zeigt sich: Gottes Liebe ist größer als unser Versagen.

Die Beichte besteht im Wesentlichen aus zwei Elementen: Dem Bekenntnis der Sünden und der Lossprechung durch den Priester. Die entscheidenden Worte dabei lauten: „Ich spreche dich los von deinen Sünden, im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“

Die Vergebung wird von Gott geschenkt, aber der Mensch kann und soll auch etwas dazu beitragen, indem er den Weg der Umkehr beschreitet. Wichtig sind dabei vor allem folgende Schritte:
  • Besinnen: Ich überlege, was ich falsch gemacht oder versäumt habe.
  • Bereuen: Es tut mir leid, dass es geschehen ist und meine Beziehung zu anderen verletzt hat.
  • Bekennen: Ich stehe zu meinen Fehlern und spreche meine Schuld aus.
  • Büßen: Ich setze ein Zeichen der Wiedergutmachung.
  • Bessern: Ich nehme mir vor, mich zum Guten zu ändern.

Zur Vorbereitung auf die Beichte ist eine persönliche Gewissenserforschung nötig, eventuell mit Hilfe eines Beichtspiegels (im Gotteslob Nr. 598 für Kinder bzw. Nr. 599 für Jugendliche und Erwachsene oder im Internet, z. B. den Leitfaden zur Beichte)

Beichtgelegenheiten gibt es in unserer Seelsorgeeinheit das ganze Jahr über vor den Werktagsgottesdiensten sowie an besonderen Versöhnungstagen vor Weihnachten und Ostern (siehe Gottesdienstkalender, Pfarrblatt etc.). Darüber hinaus kann man jederzeit Termine für Beichtgespräche vereinbaren, entweder über das Pfarrbüro oder direkt mit dem Pfarrer (siehe Kontakt).

 
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